Freitag, 26. Juni 2020

Elterninformation - Coronavirus - Eingeschränkter Regelbetrieb ab 01.07.2020

Liebe Eltern,


Eingeschränkter Regelbetrieb ab 01.07.2020





Grundlagen:

Ø  349. & 351. Newsletter des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales

Ø  §16a der Verordnung zur Änderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzverordnung und der Einreise-Quarantäneverordnung vom 24. Juni 2020

Ø  Rahmen-Hygieneplan Corona für die Kindertagesbetreuung Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (gültig ab 01.07.2020)





Die bislang noch bestehenden Betretungsverbote werden nicht über den 30.06.2020 hinaus verlängert. Ab 01.07.2020 gehen wir in den eingeschränkten Regelbetrieb über.



Eingeschränkter Regelbetrieb bedeutet, dass alle Kinder den Kindergarten wieder regulär innerhalb der mit den Eltern vereinbarten Buchungszeiten besuchen dürfen, sofern sie



1.     keine Krankheitssymptome aufweisen

2.     nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen bzw. seit dem Kontakt mindestens 14 Tage vergangen sind und

3.     keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen.



Für den eingeschränkten Regelbetrieb unseres Kindergartens muss der Träger unserer Einrichtung ein Schutz- und Hygienekonzept, auf der Grundlage eines vom Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales und für Gesundheit und Pflege zur Verfügung gestellten Rahmen-Hygieneplans, auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen. Dabei sind einrichtungsspezifische Anforderungen und die Umstände vor Ort zu berücksichtigen.



Wir erklären unter Verwendung des unter Nr. 6 enthaltenen Vordrucks diesen Rahmen-Hygieneplan zu unserem Schutz- und Hygieneplan. Damit kommen wir der notwendigen Dokumentationspflicht nach.

Anpassungen an die Gegebenheiten haben wir handschriftlich im Dokument ergänzt.



Dieser Rahmenhygieneplan (vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und für Gesundheit und Pflege) dient als Grundlage der konkreten Organisation unserer pädagogischen Arbeit. Dabei müssen folgende Maßnahmen getroffen werden, die zur Reduzierung von Übertragungswegen sowie zur Nachverfolgbarkeit von Kontaktpersonen dienen:



1. Ausschluss von Kindern und Beschäftigten, die

·       Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Halsschmerzen, Schnupfen und Gliederschmerzen aufweisen.

·       in Kontakt mit einer infizierten Person stehen bzw. mindestens 14 Tage seit dem letzten Kontakt vergangen sind.

·       keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen.



Diese Fragestellung nach Krankheitssymptomen, Quarantänemaßnahmen und dem Kontakt mit einer infizierten Person, ist regelmäßig in der Bring- und Abholsituation mit den Eltern zu erörtern. Ebenso bei Dienstbeginn mit dem  Personal. Die Verantwortung dafür liegt bei der Einrichtungsleitung. Alle Eltern und Mitarbeiter sind verpflichtet, den Kontakt zu einer infizierten Person sofort mitzuteilen.

Sollte bei einem Kind oder Mitarbeiter eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen werden, ist umgehend das zuständige Gesundheitsamt zu informieren, um weitere Maßnahmen abzustimmen.

Treten während der Betreuung Krankheitssymptomen beim Kind auf, muss das Kind sofort isoliert und die Eltern verständigt werden. Die Eltern sind verpflichtet, das Kind umgehend abzuholen. Danach ist eine ärztliche Abklärung notwendig und das Kind kann nur mit einer ärztlichen Bestätigung bzw. einer Bestätigung des Gesundheitsamtes die Gemeinschaftseinrichtung wieder besuchen. Die gleiche Vorgehensweise gilt auch für die Beschäftigten.



2. Allgemeine Grundregeln

·       Es besteht ein Abstandsgebot von 1,5 Metern für alle Erwachsenen.

·       Für Beschäftige und Eltern gilt: es sind keine Berührungen, Umarmungen und Händeschütteln erlaubt.

·       Alle Beschäftigten, Eltern, und externe Besucher waschen umgehend nach dem Betreten der Einrichtung gründlich ihre Hände mit Seife.

·       Alle halten die geltende Hust- und Niesetikette ein.

·       Das Personal desinfiziert seine Hände regelmäßig.

·       Es besteht keine Maskenpflicht für Kinder und Personal.

·       Alle Eltern und Besucher tragen beim Betreten der Einrichtung eine Maske.

·       Das Personal trägt bei allen pflegerischen Tätigkeiten wie z. B. Wickeln, bei Erste-Hilfe Maßnahmen oder dem Auftragen von Sonnencreme bzw. wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, einen Mundschutz. Der Mundschutz für das Personal wird vom Arbeitgeber bzw. dem Caritasverband für die Diözese Würzburg gestellt.

·       Die Eingangstür ist für die Eltern zur Bring- und Abholzeit geöffnet und wieder mit dem Türöffner zu bedienen. Die Tür ist zwischen 07:15 Uhr bis 09:00 Uhr und dann wieder ab 12:30 Uhr geöffnet. Die Eltern halten sich so kurz wie möglich in der Einrichtung auf. Bei Fragen o.ä. bitten wir darum, uns telefonisch oder via Email zu kontaktieren.

·       Elterngespräche werden nur noch telefonisch abgehalten. Wenn dies nicht möglich ist, muss bei einem persönlichen Treffen die Maskenpflicht und der Mindestabstand eingehalten werden.

·       Elterngespräche sind nur am Telefon oder persönlich mit Mundschutz möglich. Erste Variante ist die bevorzugte Wahl.

·       Externe, die den Kindergarten betreten, müssen einen Mundschutz tragen und sofort ihre Hände mit Seife waschen. Die Anwesenheit von Externen (inklusive der Kontaktdaten) wird zur Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten dokumentiert. Die Liste dafür befindet sich im Kindergartenbüro.









3. Gruppeneinteilung

·       Offene Konzepte sind unzulässig. Es müssen feste Gruppen mit zugeordnetem Personal gebildet werden. Diese Maßnahme hält die Anzahl der Kontaktpersonen im Infektionsfall gering und die Infektionsketten bleiben nachvollziehbar.

·       Deshalb findet die Betreuung in zwei Gruppen mit max. 25 Kindern und mit fest zugewiesenem Personal statt.



Gruppe gelb:             Abholzeit ab 12:30 Uhr – 17 Uhr

BetreuerInnen:          Katja, Marina, Lisa/Claudia



Gruppe blau:              Abholzeit ab 12:30 Uhr bis 15:00 Uhr

BetreuerInnen:          Christopher, Daniela und Irina – Katja bei Bedarf



Die Betreuungszeit soll so viel wie möglich im Freien stattfinden. Deshalb haben wir uns mit der steigenden Kinderzahl auch für die Arbeit in  zwei Bereichen „Innen“ und „Außen“ entschieden.



Ø  Tageweise Rotation der Gruppen der zwei Bereichen:

Bereich 1/Innen:

§  Gruppenraum 1, Gruppenraum 2, Intensivraum und Garten

Bereich 2/Außen:

§  Spielplatz und Königswäldchen. Bei schlechtem Wetter weichen wir auf die Turnhalle, Vorraum und die Aula aus.



·       Die Gruppenzuteilung erfolgt durch die Kindergartenleitung – eingeteilt werden die Kinder nach der Abholzeit und den Dienstzeiten des Personals.

·       Kleinere Gruppengrößen sind aufgrund der vor Ort gegebenen Räumlichkeiten, der zu erwartenden Kinderzahl und der Dienstzeiten des Personals nicht möglich.

·       Geschwisterkinder werden in der gleichen Gruppe betreut. Die Kinder, deren Eltern eine Abholzeit vor 15:00 Uhr gebucht haben, werden auf beide Gruppen aufgeteilt.

·       Mögliche Infektionsketten bleiben durch die tägliche Dokumentation der Zusammensetzung der Kinder und Betreuer der Gruppen, von Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen und der Anwesenheit von externen Personen im Kindergarten jederzeit nachvollziehbar. 



4. Infektionsschutz in den Räumen

·       Die Funktionsräume wie die Toiletten sind sofern möglich zeitversetzt zu nutzen.

·       Sing- und Bewegungsspiele finden wenn nur im Freien statt.

·       Es findet kein täglicher Morgenkreis statt.



5. Infektionsschutz im Freien

·       Ein Großteil der Betreuung findet im Freien statt.

·       Wir machen keine Ausflüge mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Es werden Ausflüge nur in der näheren Umgebung unternommen, die für uns bequem fußläufig zu erreichen sind. Zum Beispiel in das Königswäldchen.



6. Einhaltung des Hygieneplans der Einrichtung

            Diesen finden sie hier: Hygieneplan des Kindergartens Heilig Geist



7. Belüftung

·       Die Betreuungsräume werden regelmäßig gelüftet. Die Fenster in den Gruppenräumen auf der Gartenseite des Kindergartens bleiben über Nacht auf Kipp. Die Jalousien werden geschlossen



8. Lebensmittelhygiene

·       Es findet keine Gemeinschaftsverpflegung statt. Essen und Getränke müssen von zuhause mitgebracht werden.

·       Das Frühstück und das Mittagessen werden gemeinsam, in den jeweiligen Gruppen, in der Kinderküche bzw. dem Vorraum der Turnhalle oder als Picknick im Freien eingenommen.

·       Es findet keine gemeinsame Speisenzubereitung mit den Kindern statt.



9. Sonstige Regelungen

·       Es finden keine Feste und Feiern statt. Die Verabschiedung/Ausflug und der Rausschmiss der Vorschulkinder wird abgesagt bzw. wird in einer geänderten Form stattfinden – sofern dies erlaubt ist.

·       Als Verabschiedung der Vorschüler planen wir, ohne die Eltern, eine Schnitzeljagd mit den Vorschülern im Königswäldchen zu machen. Am letzten Kindergartentag vor den Sommerferien werden die Vorschulkinder vom Personal der jeweiligen Gruppe im Beisein der Eltern, einzeln „rausgeworfen“.

·       Bei Bedarf können die Vorschulkinder wie gewohnt nach dem Sommerurlaub (vom 24.08 - 31.08.2020) den Kindergarten besuchen.

·       Es sind keine Gastkindregelungen ab 01.09.20 bis Schulbeginn möglich.



·       Die Sommerferien finden wie geplant vom 3.08. – 21.08.2020 statt.



Wir hoffen, dass wir ab 01.09.2020 wieder in den Regelbetrieb übergehen können. Dies ist jedoch nicht unsere Entscheidung, sondern obliegt dem Ministerium.

Wir haben noch keine Erfahrungswerte mit der Durchführung des eingeschränkten Regelbetriebs. Es ist eine Herausforderung für uns alle.

Wir behalten es uns vor, falls es uns für notwendig erscheint, Änderungen vorzunehmen.





Vielen Dank für Euer Verständnis, eure Unterstützung und Mithilfe!