Konzeption


Liebe Leser/-innen,

„Herzlich Willkommen im Kindergarten Heilig Geist“ in Würzburg.



    Wir möchten Sie dazu  einladen unsere Einrichtung kennenzulernen. Dazu hat das Team eine neue Konzeption erarbeitet. Sie soll dazu dienen unsere pädagogische Arbeit zu veranschaulichen und dient als Grundlage für diese. Neben grundsätzlichen Informationen über den Kindergarten gehen wir näher auf unsere Philosophie, die Bildungs- und Erziehungsziele und weitere Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit ein. Des Weiteren werden die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft und die Vernetzung/Kooperation mit anderen Einrichtungen skizziert.   Das Motto der Konzeption  lautet:  „Miteinander Vielfalt (er-)leben“. Unser Kindergarten zeichnet sich dadurch aus, dass bei uns viele unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen. Diese Multikulturalität sehen wir als Chance für  und Bereicherung in unserem Alltag. 
    Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns über Ihre Anregungen und Ideen!
    Ihr Team vom Kindergarten Heilig Geist


UNSERE EINRICHTUNG


Wir betreuen Kinder im Alter von 2,5 Jahren bis zum Schuleintritt in unserer Einrichtung. Im Rahmen des inklusiven Gedankens betreuen wir selbstverständlich auch Kinder mit Behinderung und Migrationshintergrund.

Die Kirchengemeinde Heilig Geist als Teil der Pfarreiengemeinschaft Dürrbachtal (mit St. Rochus und St. Sebastian in Unterdürrbach und St. Josef in Oberdürrbach) ist in der  Dürrbachau in Würzburg, an  der nordwestlichen Stadtgrenze, direkt an der B 27 beheimatet. Der Stadtteil ist geprägt von dem dort ansässigen Gewerbegebiet  und dem benachbarten Industriegebiet Neuer Hafen.  Es gibt eine Busverbindung der WVV mit mehreren Bushaltestellen in unmittelbarer Nähe des Kindergartens. Dadurch haben wir die Möglichkeit jederzeit Exkursionen in die nahegelegene Innenstadt zu unternehmen. Am oberen Ende des Stadtteils, über dem Wohngebiet, liegt direkt der Schenkenturm, mit einem angrenzenden Waldstück und den nahen Weinbergen: Ideal um Ausflüge in die Natur zu machen.


Direkter Nachbar ist die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber der Regierung von Unterfranken (GU). Dadurch bedingt betreuen wir auch viele Flüchtlings- und Asylbewerberkinder. Einer unserer Hauptschwerpunkte liegt damit besonders auf der Interkulturellen Pädagogik. Wir sehen darin die Chance zukünftige Generationen auf den gesellschaftlichen Wandel vorzubereiten. Für viele deutsche Eltern ist die Möglichkeit ihre Kinder zu offenen und toleranten Weltbürgern zu erziehen sicherlich der Hauptgrund ihre Kinder von uns betreuen zu lassen und sich für unsere Einrichtung als Erziehungs- und Bildungspartner zu entscheiden.


Der Flachdachbau unseres Kindergartens steht direkt neben der Kirche der Pfarrei. Das Gotteshaus wurde 1958 erbaut. Annähernd im Mittelpunkt der weitgestreuten Wohngebiete liegend, bieten sich Kirche, Gemeindezentrum und Kindergarten als bedarfsgerechte Begegnungsstätten für das vorhandene Gemeindeleben der Kuratie an. Der Kirchenraum von Heilig Geist ist in Form dreier Parabeln so gebaut, dass er die Gemeinde zusammenführt und Gemeinschaft entstehen lässt.  Der Kindergarten wurde 1989 auf ehrenamtliche Initiative und gegen viele Widerstände in der ehemaligen Schule eröffnet. Der großzügige Innenraum ist in einen Eingangsbereich, vier Räume (Atelier, Freispielbereich, Lernwerkstatt und Bewegungsraum), eine Küche/Büro und einen Mehrzweckraum/Turnhalle aufgeteilt.  Direkt an die Haupträume grenzt ein kleiner Außenbereich.  Direkt gegenüber befindet sich ein öffentlicher Spielplatz, den wir jederzeit besuchen können.



Der Träger unserer   Einrichtung ist der Caritasverein Heilig Geist in Würzburg e. V.


1993 als gemeinnütziger Verein gegründet, besteht dessen Hauptaufgabe in der Organisation, Verwaltung und Finanzierung des Kindergartenbetriebes und der Wahrnehmung der damit zusammenhängenden Aufgaben.


Geschäftsführendes Organ ist der auf 4 Jahre gewählte Vorstand, bestehend aus 1. und 2. Vorsitzenden, Kassier, Schriftführer und Kirchenvertreter. Mindestens einmal jährlich findet eine Mitgliederversammlung statt, zu der alle aktiven und fördernden Vereinsmitglieder eingeladen werden. Die Mitgliedschaft im Caritasverein ist freiwillig.

UNSERE PHILOSOPHIE
Auf welchen Grundwerten basiert die Arbeit in unserer Einrichtung? Was sind die Grundlagen unserer Tätigkeit? Welches Bild vom Kind haben wir? Was zeichnet unsere Einrichtung aus? – Dies sind nur einige der Fragen,  denen wir  im Alltag gegenüberstehen. Wir haben folgende Leitgedanken für uns erarbeitet.
  1. Der Kindergarten Heilig Geist ist ein Ort der Begegnung verschiedener Kulturen und Religionen, die wir alle gleichermaßen respektieren und wertschätzen. Wir erfüllen einen wichtigen gesellschaftlichen Auftrag und leisten einen wesentlichen Anteil an einer gelungenen Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern in der Stadt Würzburg.
Unsere Einrichtung ist eine Brücke für Asyl- und Flüchtlingskinder und deren Familien in die Gesellschaft. „Unsere Türen stehen Allen offen, jeder ist willkommen!“ – Dieser Leitsatz unseres täglichen Miteinanders zeugt von einer aktiv gelebten Willkommenskultur.
  1. Pädagogik in Vielfalt – in unserer Einrichtung treffen Kinder, Eltern und Mitarbeiterinnen  verschiedener kultureller  und sozialer Herkunft, unterschiedlicher Religionen sowie beiderlei Geschlechts aufeinander. Im täglichen Miteinander entdecken wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Diese nutzen wir als Chance für alle, um uns in der Gemeinschaft   weiterzuentwickeln und voneinander zu lernen.
  1. Unser Bild vom Kind ist von einer  individuellen Betrachtung und Wertschätzung eines  jeden einzelnen  Kindes geprägt. Aufgrund unserer fachlichen  Kompetenz unterstützen und begleiten wir die Kinder  in  allen  Kompetenzbereichen – sozial/emotional, kognitiv, sprachlich und physisch. Dabei leiten uns die Bedürfnisse und Interessen  der Kinder. Bildlich gesprochen könnte man sagen, wir machen uns mit jedem Kind auf die Reise die Welt zu entdecken und zu begreifen. Die Kinder gestalten diese Reise aktiv mit. „Sie wollen im Dialog mit anderen an allen Weltvorgängen teilnehmen, um ihr Weltverständnis kontinuierlich zu erweitern.“ (BEP, S. 11)
  1. Gelebte Soziale Inklusion/Integration ist bei uns  Selbstverständlichkeit und wichtigste Grundlage unserer täglichen Arbeit. 
 „Inklusion ist ein pluralistisches Konzept, dessen Grundlage die Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung aller Mitglieder einer Gesellschaft bildet. Jeder Mensch, behindert oder nicht, wird dabei in seiner Individualität akzeptiert und hat die Möglichkeit, in vollem Umfang an der Gesellschaft teilzuhaben. Diese Sichtweise sieht eine Chance in der Vielfalt und der Verschiedenheit der Individuen. … Inklusion bezieht viele Aspekte der Verschiedenheit ein, z.B. in Bezug auf die Geschlechterrolle, ethnische, sprachliche, kulturelle und religiöse Hintergründe oder die soziale und familiäre Herkunft.“
(UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, Texte und Erläuterung der Stadt Hamburg)
  1. Wir haben mit dem Caritasverein Hl. Geist einen kirchlichen Träger. Unser Profil als  katholische Kindertageseinrichtung zeichnet sich aus durch:
        
·         HANDELN – DIAKONIE
Unser Handeln ist geprägt vom christlichen Menschenbild. Jedes Kind wird in seiner unverwechselbaren Würde wahr- und angenommen. Die Liebe Gottes verstehen wir als die Grundlage unseres Lebens. Wir respektieren und achten andere Religionen und heißen alle Menschen in unserem Kindergarten willkommen.
·         FEIERN – LITURGIE
Wir feiern Feste des kirchlichen Jahreskreises und sind offen für Feste anderer Religionen. Zu unseren religiösen Feiern, die auch außerhalb des Kirchenraums stattfinden, laden wir stets auch andersgläubige Eltern ein. 
·         ERZÄHLEN – VERKÜNDIGUNG
Unseren Verkündigungsauftrag sehen wir in der Weitergabe von Glaubenstraditionen und kirchlichem Brauchtum sowie in der Auseinandersetzung mit anderen Religionen und deren Gebets- und Symbolsprachen.
·         GEMEINSCHAFT
Unser tägliches Handeln basiert auf einer liebevollen Gemeinschaft über alle sozialen und kulturellen Unterschiede hinweg. Diese Beziehung wird von allen - Kindern und Erwachsenen mitgestaltet. Unseren Kindergarten verstehen wir als einen Ort gelebter Nächstenliebe. Achtsamkeit im Umgang mit den Mitmenschen und der Schöpfung findet sich in unserer Arbeit wieder.
    
  1. Wir gehen eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern ein und begleiten sie. Wir reichen den Eltern die Hand und begleiten und unterstützen  sie bei der Erziehung der Kinder. Wir respektieren ihre Vorstellung und stimmen uns immer in unserem alltäglichen Tun mit ihnen ab, um bestmögliche Voraussetzungen für die individuelle Entwicklung der Kinder zu erreichen. „Miteinander, nicht gegeneinander“ . Ein respektvoller Umgang und eine gute Atmosphäre sind uns sehr wichtig.
  1. Professionalität und Teamarbeit sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Reflexion und Zusammenarbeit sind unsere Maxime. Dabei können wir jederzeit auf das fundierte Fachwissen unserer Mitarbeiterinnen  zurückgreifen.  Für uns sind Reflexion unseres täglichen Handelns und regelmäßige Fortbildungen wichtig.
  1. Zusammenarbeit mit Fachdiensten und anderen Institutionen findet jederzeit statt und ist wünschenswert, natürlich unter Einhaltung des Datenschutzes.
UNSERE BILDUNGS- UND ERZIEHUNGSZIELE UND IHRE METHODISCHE UMSETZUNG
Im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan werden die Bildungs- und Erziehungsziele für Kindertageseinrichtungen in Bayern benannt und definiert. Im Folgenden wird die methodische Umsetzung bei uns im Kindergarten Heilig Geist in Würzburg erläutert und damit veranschaulicht wie diese im Alltag konkret umgesetzt werden.
Gesetzliche Grundlage für unsere tägliche Arbeit ist das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG). Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), das achte Sozialgesetzbuch (SGB VIII) und das Bundeskinderschutzgesetz finden selbstverständlich Beachtung.
Ethische und religiöse Bildung und Erziehung; Emotionalität und soziale Beziehungen
„Alle Kinder sollen zentrale Elemente der christlich-abendländischen Kultur erfahren und lernen, sinn- und wertorientiert und in Achtung vor religiöser Überzeugung zu leben sowie eigene von Nächstenliebe getragene religiöse oder weltanschauliche Identität zu entwickeln.
Das pädagogische Personal soll die Kinder darin unterstützen, mit ihren  eigenen Gefühlen umzugehen, in christlicher Nächstenliebe offen und unbefangen Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit anzunehmen, sich in andere Kinder einzufühlen, Mitverantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen und untereinander nach angemessenen Lösungen bei Streitigkeiten zu suchen.“
(AVBayKiBiG, 1. Abschnitt Bildungs- und Erziehungsziele, §4)
  • Feste im Jahreskreis feiern: Erntedank, Sankt Martin, Advent/Weihnachten, Fasching, Aschermittwoch und Ostern
  • Einbindung von anderen Glaubensrichtungen: Islam, Judentum etc. – Interkulturelle Feste
  • Feste im Jahreskreis mit Kindern und Familien feiern.
  • Kindergartenpatenschaft in Afrika – damit Offenheit, Respekt und Neugierde für andere Kulturen und Religionen wecken. Diese entstand während unserer Projektarbeit „Welt“, wurde über das Bildungsreferat der Diözese Würzburg vermittelt und wird seitdem regelmäßig gepflegt
  • Emotionalität  - „über Gefühle sprechen“ – Rollenspiele mit unserer Handpuppe Maggy
Mathematische Bildung
„Kinder sollen lernen, entwicklungsangemessen mit Zahlen, Mengen und geometrischen Formen umzugehen, diese zu erkennen und zu benennen. Kinder sollen Zeiträume erfahren, Gewichte wiegen, Längen messen, Rauminhalte vergleichen, den Umgang mit Geld üben und dabei erste Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge erhalten.“
(AVBayKiBiG, 1. Abschnitt Bildungs- und Erziehungsziele, §6)
  • Zahlreime
  • Zählen der anwesenden Kinder im Morgenkreis als Ritual
  • Dominospiele, Gesellschaftsspiele, die Zahlenraupe in der Lernwerkstatt und Zahlen begreifen und erfassen,  z. B. Würfel
  • Geometrische Formen und Farben erkennen und benennen
  • Bauplatz im Freispielbereich
  • Räumliche Orientierung (Turnen)
  • Nahrungszubereitung mit Messbecher, Waage etc.
Naturwissenschaftliche und technische Bildung
„Kinder sollen lernen, naturwissenschaftliche Zusammenhänge in der belebten und unbelebten Natur zu verstehen und selbst Experimente durchzuführen. Sie sollen lernen, lebensweltbezogene Aufgaben zu bewältigen, die naturwissenschaftliche oder technische Grundkenntnisse erfordern.“ (AVBayKiBiG, 1. Abschnitt Bildungs- und Erziehungsziele, §7)
  • Experimente (Vulkane, heiß/kalt, Wasser, Luft, Magnetismus, Farben)
  • Lernwerkstatt mit Mikroskop
  • Jahreszeiten/Wetter
  • Pflanzen und  Tiere
  • Garten
  • Unsere Erde – verschiedene Länder und Tiere entdecken
  • Konstruktion
  • Der Wald
  • Experimentierkästen
Umweltbildung und Erziehung
„Kinder sollen lernen, ökologische Zusammenhänge zu erkennen und mitzugestalten, ein Bewusstsein für eine gesunde Umwelt und für die Bedeutung umweltbezogenen Handelns zu entwickeln und so zunehmend Verantwortung für die Welt, in der sie leben, zu übernehmen.“ (AVBayKiBiG, 1. Abschnitt Bildungs- und Erziehungsziele, §8)
  • Umweltschutz: Mülltrennung, Recycling und Umgang mit Wasser – Situation auf der Erde beleuchten
  • Wertschätzung der Schöpfung /Umweltschutz
  • Umgang mit Nahrungsmitteln
  • Besuch der Umweltstation
Informationstechnische Bildung, Medienbildung u. –erziehung
„Kinder sollen die Bedeutung und Verwendungsmöglichkeiten von alltäglichen informationstechnischen Geräten und von Medien in ihrer Lebenswelt kennen lernen.“              (AVBayKiBiG, 1. Abschnitt Bildungs- und Erziehungsziele, §9)
  • Lilo Lausch Programm von der Stiftung Zuhören – gefördert von der Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks
  • Evtl. Filmkoffer für Flüchtlinge
  • Fotoapparat
  • Mikroskop in der Lernwerkstatt – USB am Laptop
Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung
„Kinder sollen lernen, ihre Umwelt in ihren Formen, Farben und Bewegungen sowie in ihrer Ästhetik wahrzunehmen und das Wahrgenommene schöpferisch und kreativ gestalterisch umzusetzen.“ (AVBayKiBiG, 1. Abschnitt Bildungs- und Erziehungsziele, §10)
  • Atelier mit freien und angeleiteten Angeboten – Vielfalt an Material
  • Kulturelle Vielfalt leben: Begreifen und Erfahren von verschiedenen Kulturen (Traditionen, Essgewohnheiten, Ländern, Sprachen)
  • Austausch zwischen verschiedenen Kulturen ermöglichen – durch gemeinsame Feste und Aktionen
  • Kunst aus der ganzen Welt
  • Literatur/Bücher aus aller Welt
  • Ausstellung der Kunstwerke der Kinder, Wertschätzung vermitteln
  • Kulturelle Angebote in und  um Würzburg nutzen
Musikalische Bildung und Erziehung
„Kinder sollen ermutigt werden, gemeinsam zu singen. Sie sollen lernen, Musik konzentriert und differenziert wahrzunehmen und Gelegenheit erhalten, verschiedene Musikinstrumente und die musikalische Tradition ihres Kulturkreises sowie fremder Kulturkreise kennen zu lernen.“ (AVBayKiBiG, 1. Abschnitt Bildungs- und Erziehungsziele, §11)

  • Musikalische Früherziehung im Kindergarten als zusätzliches Angebot
  • Einführung und Herstellung  verschiedener Musikinstrumente rund um den Erdball
  • Klang- und Mitmachgeschichten
  • Liedeinführungen zu bestimmten Themen, im Jahreskreis (in verschiedenen Sprachen)
  • Kreisspiele, Tänze aus verschiedenen Kulturen

Bewegungserziehung und –förderung, Sport

„Kinder sollen ausgiebig ihre motorischen Fähigkeiten erproben und ihre Geschicklichkeit im Rahmen eines ausreichenden und zweckmäßigen Bewegungsfreiraumes entwickeln zu können.“ (AVBayKiBiG, 1. Abschnitt Bildungs- und Erziehungsziele, §12)

  • Rhythmik, Tänze, Körperwahrnehmung
  • Gemeinsame Spaziergänge
  • Wald(vormit)tage
  • Spielplatzbesuche
  • Bewegungsspiele im Freien
  • In der Turnhalle bieten wir mit Sportgeräten ausgewählte Turnstunden an.
  • Der Bewegungsraum bietet den Kindern täglich die Möglichkeit mit Matratzen und großen Bausteinen, Decken zu bauen und sich zu bewegen.
  • Im Garten können die Kinder im Sandkasten spielen, rutschen und Fahrzeuge benutzen. Dabei können wir ihre Koordination und ihr Gleichgewicht fördern.
Gesundheitsbildung und Kinderschutz

„Kinder sollen lernen, auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und ausreichend Ruhe und Stille zu achten. Sie sollen Hygiene- und Körperpflegemaßnahmen einüben sowie sich Verhaltensweisen zur Verhütung von Krankheiten aneignen, unbelastet mit ihrer Sexualität umgehen und sich mit Gefahren im Alltag, insbesondere im Straßenverkehr, verständig auseinandersetzen. Richtiges Verhalten bei Bränden und Unfällen ist mit ihnen zu üben.


Das pädagogische Personal klärt die Kinder über die Gefahren des Rauchens und über sonstige Suchtgefahren auf und trägt dafür Sorge, dass die Kinder in der Kindertageseinrichtung positive Vorbilder erleben. Der Träger stellt die Einhaltung des Rauchverbotes in den Innenräumen und auf dem Gelände der Einrichtung nach Art. 3 Abs. 1 und 7 Satz 1 Nr. 2 des Gesundheitsschutzgesetzes (GSG) sicher.“ (AVBayKiBiG, 1. Abschnitt Bildungs- und Erziehungsziele, §13)



  • Tägliches Angebot von Rohkost und Obst  zu den Mahlzeiten (Schulfruchtprogramm)
  • Regelmäßige gemeinsame Nahrungszubereitung unter Berücksichtigung der typischen Essgewohnheiten aus anderen Kulturkreisen, besonders der von den Kindern mit Migrationshintergrund in unserer Einrichtung
  • Einmal wöchentlich bieten wir ein  gesundes Frühstück
  • Tägliches Zähneputzen nach dem Mittagessen
  • Besuch der Zahnärztin im Kindergarten
  • Ausflug der Vorschulkinder in die Zahnarztpraxis
  • Regelmäßiges Händewaschen
  • Der eigene Körper als Thema im Wochen- und Jahresplan
  • Besuch der Teddyklinik der Uni Würzburg
  • Oli Ohrwurm – Schule des Hörens






Sprachliche Bildung/Förderung und Literacy als unser Hauptschwerpunkt


„Kinder sollen lernen, sich angemessen in der deutschen Sprache sowie durch Mimik und Körpersprache auszudrücken, längeren Darstellungen oder Erzählungen zu folgen und selbst Geschichten zusammenhängend zu erzählen. Sie sollen Wortschatz, Begriffs- und Lautbildung, Satzbau und sprachliche Abstraktion entsprechend ihrem Entwicklungsstand erweitern und verfeinern. Die Verwendung von Dialekten wird unterstützt und gepflegt.


Der Sprachstand von Kindern, deren Eltern beide nichtdeutschsprachiger Herkunft sind, ist in der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres anhand des zweiten Teils des Bogens „Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen (SISMIK) – Sprachliche Kompetenz im engeren Sinn (deutsch)“  zu erheben. Die sprachliche Bildung und Förderung von Kindern, die nach dieser Sprachstanderhebung besonders förderungsbedürftig sind oder die zum Besuch eines Kindergartens mit integriertem Vorkurs verpflichtet wurden, ist in Zusammenarbeit mit der Grundschule auf der Grundlage der entsprechenden inhaltlichen Vorgaben „Vorkurs Deutsch lernen vor Schulbeginn“ oder einer gleichermaßen geeigneten Sprachfördermaßnahme durchzuführen.

Der Sprachstand von Kindern, bei denen zumindest ein Elternteil deutschsprachiger Herkunft ist, ist ab der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres vor der Einschulung anhand des Beobachtungsbogens „Sprachentwicklung und Literacy bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern (SELDAK)“ zu erheben. Auf Grundlage der Beobachtung nach dieser Sprachstandserhebung wird entschieden, ob ein Kind besonders sprachförderbedürftig ist und die Teilnahme am Vorkurs Deutsch oder einer gleichermaßen geeigneten Sprachfördermaßnahme empfohlen wird. Der Bogen kann auch in Auszügen verwendet werden.“

(AVBayKiBiG, 1. Abschnitt Bildungs- und Erziehungsziele, §5)

  • Vorkurs Deutsch
  • Bilderbücher und Geschichten, Geschichtenbaukasten
  • Bildkärtchen
  • Bildtheater
  • Lauttabelle in der Vorschule
  • Lieder und Spiele
  • Erzählrunden im Morgenkreis
  • Rollenspiele
  • Puppenhaus /Kasperltheater
  • Fingerspiele, Reime und Gedichte
  • Lilo Lausch Programm von der Stiftung Zuhören – gefördert von der Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks


DIE GRUNDLAGEN UNSERER  PÄDAGOGISCHEN ARBEIT


Tagesgestaltung und –struktur

Wir folgen bei uns in der Einrichtung einer festen Tagesstruktur. Diese dient der Orientierung der Kinder im Alltag und sorgt für die in der Entwicklung dringend benötigte Stabilität und Verlässlichkeit.


Unser Tag im Kindergarten Heilig Geist


Wann machen wir was?

UHRZEIT

Was machen wir gemeinsam?

AKTIVITÄT

Warum machen wir das?

NUTZEN

Was verbindet  uns?

INTEGRATION

INTERKULTURALITÄT

07:30 –  09 : 00

Bringzeit/Freispiel

Guten Morgen!

Wir heißen alle Familien und Kinder bei uns in der Einrichtung willkommen.


Die Kinder können ankommen und sich in allen Spielbereichen frei beschäftigen.

Die Mitarbeiterinnen nutzen die Zeit zu „Tür- und Angelgesprächen“ mit den Eltern und zur Vorbereitung auf den Tag.

Die Kinder nutzen die selbst gestaltete Bildungszeit zur Beschäftigung und bestimmen frei, mit welchem Spielpartner sie wo, mit welchem Material und Spielpartner(n) sie für wie lange spielen möchten.

Es bieten sich viele Möglichkeiten für die Kinder und Familien sich zu begegnen und miteinander in Kontakt zu treten.

09:30 – 10:00

Morgenkreis

Wir räumen gemeinsam auf.  Alle Kinder und Mitarbeiterinnen treffen sich in der Sitzecke. Wir beginnen den Tag mit einem Lied, schauen, wer alles da ist und zählen die Kinder. Danach beschäftigen wir uns inhaltlich mit einem Thema. Die Angebote des Tages werden vorgestellt und die Kinder verteilen sich zum Abschluss in die verschiedenen Bereiche.

Damit fördern wir das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe.  Wir ermitteln

gemeinsam, welche  und wie viele Kinder im Kindergarten sind.

Durch gezielte thematische Aktivitäten führen wir in verschiedene Themen ein. Die Kinder können den Tagesablauf erfassen. Der Übergang zu den Angeboten wird gestaltet


Die Namen der Kinder und Mitarbeiterinnen können erlernt werden. Neue Kinder werden vorgestellt.  Die thematischen Angebote werden so gestaltet, dass alle Kinder daran teilnehmen können.  Dies bietet eine gute Möglichkeit zur Sprachförderung, Sprechanlässe werden gezielt geschaffen.

10:00 – 11:00

Angeleitete Angebote / Freispiel

Die Beschäftigungen finden in der Kleingruppe statt. Die Themen dienen der Förderung aller Bildungs- und Erziehungsziele.

Parallel dazu ist Freispielzeit, für die Kinder, die nicht bei einem angeleiteten Angebot dabei sind oder dieses schon beendet haben.


In der Kleingruppe können gezielte Beschäftigungen durchgeführt werden, um die Bildungs- und Erziehungsziele zu fördern.

Im letzen Jahr vor der Einschulung nehmen die Kinder regelmäßig an der Vorschule teil.

Die Kinder nutzen die selbst gestaltete Bildungszeit zur Beschäftigung und bestimmen frei, mit welchem Spielpartner sie wo, mit welchem Material und Spielpartner(n) sie  für wie lange spielen möchten.

Eine gezielte Sprachförderung im Vorkurs Deutsch ist möglich.

11:00 – 11:30

Mittagskreis / Vorbereitung auf das Mittagessen

Wir versammeln uns alle in der Sitzecke. Eine Kleingruppe bereitet die Tische für das Mittagessen vor. Die anderen spielen ein Spiel oder eine Mitarbeiterin liest eine Geschichte vor. Die Kinder werden nach und nach in Kleingruppen eingeteilt, waschen Hände und gehen an die Tische für das Mittagessen.

Der Übergang zum Mittagessen wird im Kreis gemeinsam gestaltet. Die Kinder helfen aktiv bei der Vorbereitung, dem Decken der Tische. Die Selbstständigkeit wird gefördert.

Die Kinder werden in Kleingruppen eingeteilt.

Gemeinschaft kann erlebt werden. Sprechanlässe werden geschaffen.

11:30 – 12:30

Mittagessen / Aufräumen

Wir essen in Kleingruppen an Tischen. Die Kinder nehmen sich ihr eigenes Essen. Anschließend räumen sie selber auf und gehen zum Zähneputzen.

Die gemeinsame Mahlzeit wird in ruhiger Atmosphäre eingenommen. Eine gute Ess- und Tischkultur wird gepflegt. Die Kinder übernehmen Mitverantwortung am Tisch und beim Aufräumen.  Die Kinder putzen in kleinen Gruppen ihre Zähne unter Anleitung durch die Mitarbeiterinnen.

Dies bietet eine hervorragende Gelegenheit andere Ess- und Tischkulturen kennen zu lernen. Wir respektieren andere Essgewohnheiten und Mahlzeiten. Auf kulturelle Unterschiede wird Rücksicht genommen.  Bei der Kommunikation mit anderen bieten sich vielfältige Möglichkeiten Sprache zu erlernen.

12:30 – 13:00

1. Abholzeit

Die ersten Kinder werden abgeholt. Wir verabschieden uns.

Die Mitarbeiterinnen nutzen die Zeit zu „Tür- und Angelgesprächen“ und berichten über den Tag. Alle können sich verabschieden.

Es bieten sich viele Möglichkeiten für die Kinder und Familien sich zu begegnen und miteinander in Kontakt zu treten.

12:30 – 13:30

Spielplatz/Garten bzw. Bewegungsangebot/

Alle gehen auf den Spielplatz. Bei schlechtem Wetter können die Kinder an einem Bewegungsangebot in der Turnhalle teilnehmen.

Hier ist Zeit für aktive Bewegung und Förderung der grobmotorischen Fähigkeiten.

Gemeinschaft wird erlebt.

Am Freitag

13:30 – 14:00

Wir schließen / 3. Abholzeit

Wir verabschieden alle in das Wochenende.

Die Mitarbeiterinnen nutzen die Zeit zu „Tür- und Angelgesprächen“ und berichten über den Tag. Alle können sich verabschieden.

Es bieten sich viele Möglichkeiten für die Kinder und Familien sich zu begegnen und miteinander in Kontakt zu treten.

13:30 – 14:30

Freispiel

Die Kinder beschäftigen sich frei in allen Spielbereichen.

Die Kinder nutzen die selbst gestaltete Bildungszeit zur Beschäftigung und bestimmen frei, mit welchem Spielpartner sie wo, mit welchem Material und Spielpartner(n) sie für wie lange spielen möchten.

Die Mitarbeiterinnen haben Zeit zur individuellen Förderung einzelner Kinder.



Eine soziale Integration in die Kindergartengruppe ist möglich. Neue und unbekannte Spielmaterialen können entdeckt werden.

Eine gezielte Sprachförderung  durch die Mitarbeiterinnen wird möglich.

14:30 – 15:00

Sternenkreis / 2. Abholzeit

Nach dem Aufräumen treffen wir uns alle in der Sitzecke. Wir resümieren unseren Tag. Die Kinder erhalten für einen guten Tag einen Aufkleber als Belohnung.

Die Kinder resümieren den Tag. Eine Verhaltensmodifikation ist möglich.

Durch die Belohnung ist auch für die Kinder mit einem geringen Sprachverständnis ein Erfolgserlebnis und eine Bestätigung erfahrbar.

15:00 – 15:15

Zwischenmahlzeit

Nochmalige Möglichkeit eine Kleinigkeit zu essen.


Förderung guter Essgewohnheiten.

Förderung guter Essgewohnheiten.

15:15 – 17:00

Freispiel

Die Kinder beschließen ihren Tag in der Lernwerkstatt oder im Garten.

Die Kinder nutzen die selbst gestaltete Bildungszeit zur Beschäftigung und bestimmen frei, mit welchem Spielpartner sie wo, mit welchem Material und Spielpartner(n) für wie lange sie spielen möchten.


Eine soziale Integration in die Kindergartengruppe ist möglich. Neue und unbekannte Spielmaterialen können entdeckt werden.


15:30 – 17:00

Wir schließen / 3. Abholzeit

Auf Wiedersehen!

Die Mitarbeiterinnen nutzen die Zeit zu „Tür- und Angelgesprächen und berichten über den Tag. Alle können sich verabschieden.

Es bieten sich viele Möglichkeiten für die Kinder und Familien sich zu begegnen und miteinander in Kontakt zu treten.




Angebotskonzept

Wir arbeiten mit einem teiloffenem Konzept – Dabei leitet uns der Grundgedanke: „So offen wie möglich und so geschlossen wie nötig.“

Wir bieten täglich Angebote in allen Lernbereichen/Lernräumen an, um die Bildungs- und Erziehungsziele des BEP umzusetzen und die Kinder in ihren Basiskompetenzen zu stärken.

Die Kinder nutzen die selbst gestaltete Bildungszeit zur Beschäftigung und bestimmen frei, mit welchem Spielpartner sie wo, mit welchem Material und Spielpartner(n) für wie lange sie spielen möchten. Die Kinder können sich die Freispielzeit in den Spielbereichen selbst einteilen, sich ausprobieren und Gemeinschaft erleben.


Projektarbeit

Durch die regelmäßige Beobachtung der Kinder und der Gruppendynamik versuchen wir Themen zu finden, die den gegenwärtig vorhandenen  Interessen und Bedürfnissen der Kinder entsprechen. Mit gezielten  Impulsen, durch uns  entstehen daraus Projekte. Der Verlauf der Projekte ist flexibel gestaltet und wird von den Reaktionen der Kinder bestimmt.


Raumkonzept – Gestaltung und Ausstattung

Wir verfügen über großzügige und helle Räumlichkeiten. Diese unterteilen sich derzeit in ein Atelier, einen Freispielbereich, eine Lernwerkstatt und einen Bewegungsraum/Turnhalle. Die Lern- und Spielräume werden den entsprechenden Themen angepasst und vielfältiges wechselndes Spielmaterial kann während des Freispiels genutzt werden. Daneben nutzen wir täglich unser Außengelände und den  öffentlichen Spielplatz gegenüber.


Mahlzeiten

Gleitendes Frühstück – die Kinder entscheiden selber über den Zeitpunkt des Frühstückes. Es finden sich über den ganzen Morgen verteilt bis 09:30 Uhr immer wieder kleine Gruppen an den bereitgestellten Tischen ein, um die erste Mahlzeit des Tages einzunehmen. Die Kinder folgen dabei ihrem eigenen Rhythmus und unterbrechen die Freispielzeit zu dieser Gelegenheit. Danach sind die Kinder selber dafür zuständig, ihren Platz aufzuräumen und das benutzte Geschirr zu spülen.

Gemeinsames Mittagessen – die Kinder bekommen ihr bestelltes/warmes Mittagessen von unserem Essenslieferant oder verzehren ihre selbst mitgebrachte Brotzeit.

Wir nehmen unsere Mahlzeiten gemeinsam an kleinen Tischen ein.  Die Essenszeit wird neben dem Erlernen einer  guten Tisch- und Esskultur zur Kommunikation und Begegnung miteinander genutzt und ist ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Kernzeit. Auf kulturelle und religiöse Unterschiede nehmen wir gerne Rücksicht und diese  sind ein selbstverständlicher Bestandteil unseres Alltags. Wir lernen andere Essgewohnheiten kennen und schätzen.  Den Kindern wird immer eine zusätzliche Auswahl an gesundem Obst und Gemüse bereitgestellt, woran sich die Kinder gerne bedienen.


Partizipation

Das Verständnis eines jeden Kindes als wertvolles und selbständiges Individuum ist maßgeblich für unser pädagogisches Verständnis. Jedem soll die Möglichkeit geschaffen werden, sich in die Gruppe und damit die Gesellschaft einzufinden. Eigene Wünsche, Interessen und auch Grenzen werden berücksichtigt. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen und getragen. Die Anregungen und Ideen  der Kinder werden  aufgegriffen und nach Möglichkeit  in den Alltag integriert. Als Forum dafür nutzen wir unseren Morgenkreis und vielfältige Begegnungen in unserem täglichen Beisammensein.


Beobachtung und Dokumentation der kindlichen Entwicklung

In unserem pädagogischen Verständnis ist es unabdingbar, dass wir jedes Kind beobachten und evaluieren. Nur so können wir die nächsten Schritte planen und der Weiterentwicklung eines jeden Kindes dienen. Dazu nutzen wir die Bögen PERIK, SELDAK und SISMIK des Instituts für Frühpädagogik in München. Die Beobachtungen  werden dokumentiert,  in unseren Elterngesprächen thematisiert und Möglichkeiten der weiteren Förderung und Unterstützung abgestimmt.

Darüber hinaus arbeiten wir mit digitalen Portfolios. Informationen in Form von Profilen werden gesammelt, Arbeitsbeispiele abgelegt und Bilder von gemeinsamen Angeboten und Ereignissen hinzugefügt.


Resilienz/Widerstandsfähigkeit 

„Resilienz ist die Grundlage für positive Entwicklung, Gesundheit, Wohlbefinden und hohe Lebensqualität sowie der Grundstein für einen kompetenten Umgang mit individuellen, familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen.“ (BEP, S. 69)

Die Widerstandsfähigkeit Ihres Kindes wird dabei nicht nur an dessen positiver Entwicklung und Nichtvorhandensein von psychischen Problemen gemessen, sondern vielmehr an dessen erlernten Strategien mit Stress, Veränderung und Belastung umzugehen. Stressfaktoren können im familiären Umfeld z.B. durch die Erkrankung/den Tod von Familienmitgliedern, Trennung/Scheidung der Eltern und die Erfahrung von traumatischen Erlebnissen z.B. Gewalterfahrungen und Kriegserlebnissen vorhanden sein, aber natürlich auch in der Kindergartengruppe z.B. durch eine hohe Fluktuation der Kinder mit unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft. Der Fokus der pädagogischen Arbeit  liegt auf dem einzelnen Kind in der Gruppe. Risikofaktoren und bereits erlernte Schutzfaktoren treffen aufeinander. Gerade in unserer heterogenen  Gruppe haben alle Kinder  die Möglichkeit diese Bewältigungsstrategien weiter auszubauen und zu festigen.  Die genannten Stressfaktoren beeinflussen und verändern unseren Kinderalltag ständig und sind in unserer Einrichtung immer präsent.  Diese natürliche Präsenz wird von den Mitarbeiterinnen als Chance angesehen die Widerstandsfähigkeit aller Kinder zu fördern, zu stärken und zu stabilisieren.  In der Gemeinschaft von Kindern, Eltern/Familien und Mitarbeiterinnen lernen alle, trotz alle Unterschiede  miteinander umzugehen.  Gewohntes wird ständig hinterfragt und verändert. Neues und anderes  wird integriert.  Dies setzt ein Höchstmaß von Anpassung und Toleranz  durch den Einzelnen und die Gruppe/Gemeinschaft voraus. Damit schaffen wir das Rüstzeug für die Anforderung an die Kinder für ihr weiteres Leben in einer multikulturellen  Gesellschaft, die sich ständig im Um- und Aufbruch befindet.


Gestalten von Übergängen

Für viele Kinder bedeutet der Besuch unseres Kindergartens die erste Trennung von der Familie, was eine äußerst sensible Phase in der Entwicklung darstellt. Nach einem ersten Kennenlernen gestalten wir die  Eingewöhnung flexibel  gemeinsam mit den Eltern. Familiäre Besonderheiten und Wünsche werden respektiert. Die Form und Dauer können so individuell zum bestmöglichen Gelingen dieses Übergangs von der Familie in den Kindergarten variiert werden. Mögliche Faktoren bei der Gestaltung sind z.B.: das Alter, der Entwicklungsstand bzw. Förderbedarf der Kinder sowie deren Herkunft.  Den Kindern und auch Eltern von Flüchtlings- und Asylbewerberfamilien fällt diese Trennung oft besonders schwer. Das hat oft mit ihren bisherigen Erfahrungen auf der Flucht und dem Ankommen in ihrer neuen Heimat zu tun. Kulturelle Unterschiede kommen hier besonders zum Tragen. Wir unterstützen alle Familien zum Wohl der Kinder. Gegenseitiges Vertrauen kann so entstehen und stabilisiert werden. Dies ist die Grundlage für eine gelungene Integration aller Kinder und Familien.

Am Ende der Kindergartenzeit heißt es dann Abschiednehmen und die Einschulung steht an. Die bestehende Kooperation mit der Grundschule Dürrbachgrund in Unterdürrbach  gibt uns die Gelegenheit auch diesen Übergang gut zu gestalten. Die Schule hat eine eigene Willkommensklasse für die Kinder mit Migrationshintergrund eingerichtet.  Alle Vorschulkinder werden bei uns in der Einrichtung durch gezielte Angebote vorbereitet. Vor der Schuleinschreibung besucht uns eine Lehrerin in der Einrichtung und nimmt an einem Vorschulangebot teil. Ein gegenseitiges Kennenlernen wird möglich. Parallel dazu  informieren wir die Eltern in einem Elterngespräch über den derzeitigen Entwicklungsstand  und möglichen zusätzlichen Förderbedarf des Kindes und schließen eine Kooperationsvereinbarung ab. Dieses  Papier dient der Vorbereitung auf die Einschulung.  Es werden Informationen bzgl. der bisherigen Förderung, Interessen und Stärken und Schwächen in den einzelnen Kompetenzbereichen der Kinder ausgetauscht. Eine Empfehlung zur Einschulung wird ausgesprochen.  Dieser  freiwillige Fachdialog findet nur mit schriftlicher Genehmigung  der Eltern statt. Dadurch gewährleisten wir den Austausch mit der Schule.  Gegen Ende des Kindergartenjahres besuchen wir die Schule zu einem Schnupperunterricht. Zum Abschluss ihrer Zeit im Kindergarten übernachten wir mit den Vorschülern im Kindergarten und feiern ihren Weggang mit dem traditionellen Rausschmiss am letzten Kindergartentag.


UNSERE BILDUNGS- UND ERZIEHUNGSPARTNERSCHAFT MIT DEN ELTERN

„Im Mittelpunkt der Erziehungspartnerschaft (Art. 11 Abs. 2 BayKiBiG) steht die gemeinsame Verantwortung für das Kind. Die Umsetzung der Erziehungspartnerschaft bedarf einer von gegenseitiger Wertschätzung getragenen aktiven Teilhabe der Eltern und berücksichtigt die Vielfalt der Familien, deren Bedürfnisse, Interessen und Möglichkeiten, sich am Geschehen in der Einrichtung zu beteiligen. Sie findet in unterschiedlichen Formen der Mitgestaltung, der Mitverantwortung und der Mitbestimmung ihren Ausdruck.

Im Rahmen der Erziehungspartnerschaft erfolgende Informationen der Eltern über die Lern- und Entwicklungsprozesse sowie die Beratung der Eltern über Fragen der Bildung, Erziehung und Betreuung des Kindes (Art. 11 Abs. 3 BayKiBiG) umfassen auch die Frage einer möglichen Antragstellung der Eltern nach Art. 37 Abs. 1 Satz 2 oder 3 des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG).“

 (AVBayKiBiG, § 3 Erziehungspartnerschaft, Teilhabe)

Diese Zusammenarbeit mit den Eltern findet unter Einhaltung des Datenschutzes statt. Die Mitarbeiterinnen halten sich an Ihre Schweigepflicht und geben keine Informationen über das Kind/ die Kinder an Dritte weiter. Damit wird stets Vertraulichkeit garantiert. Mit der Ausnahme einer akuten Kindeswohlgefährdung. Zu diesem Zwecke können die zuständigen Behörden und Dienste auch ohne Einverständnis der Eltern eingeschaltet werden.  Bei der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen müssen die Eltern eine Schweigepflichtsentbindung unterschreiben und so Ihre Genehmigung für den Austausch geben. Dies gilt auch für Ton-, Bild- und Filmaufnahmen als Teil des geschlossenen Betreuungsvertrages.


Ziele der Zusammenarbeit

  • Die Zufriedenheit mit unserem Kindergarten und unserer pädagogischen Arbeit ist das oberste Ziel unserer Zusammenarbeit.
  • Soziale Beziehungen werden über in regelmäßigen Abständen stattfindende  gemeinsame Feste, Veranstaltungen und Gespräche gestärkt. Damit bauen wir eine Brücke zwischen den Eltern und Kindern aus Deutschland und den anderen Ländern/Kulturen. Wir laden die Eltern ein, um mit uns zu feiern, zu schauen und zu begreifen, was wir gerade machen und bieten dabei die Gelegenheit neue soziale Kontakte zu knüpfen und bestehende zu stärken.
  • Wir verstehen unser Angebot  als familienergänzende und –unterstützende Einrichtung. Unsere Eltern leisten selber einen wichtigen Anteil und tragen Mitverantwortung. Das Team sieht sich als  als fachlich kompetenter Ratgeber in Erziehungsfragen. Ein Ziel ist es allen Eltern die gleiche Unterstützung anzubieten.
  • Als Grundlage für gegenseitiges Vertrauen sehen wir Ehrlichkeit und gegenseitigen Respekt an.
  • Der gegenseitige Austausch dient zum Abklären gegenseitiger Erwartungen an uns und unsere pädagogische Arbeit.
  • Die bestmögliche Begleitung und Förderung des Kindes als größtmöglicher gemeinsamer Nenner sind unser Ziel.
  • Die vorurteilsfreie und tolerante Begegnung mit den Eltern und ihren Kindern ist für uns selbstverständlich. Die Offenheit für das „Anderssein“, insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund, Behinderung und familiären Besonderheiten ist für uns gleichermaßen Herausforderung und Ziel. Insbesondere durch unsere Flüchtlingsfamilien ist uns bewusst, dass  „all diesen Menschen gemeinsam ist, dass Deutschland für sie ein fremdes Land ist. Die hiesige Kultur ist ihnen nicht vertraut. Sie kommen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben und bringen ihre bitteren Erfahrungen von Armut, Verfolgung und Krieg mit. Für nicht wenige bedeutet das Leben in Deutschland einen sozialen Abstieg und den Verlust der Identität. Oft sind sie traumatisiert durch die Erlebnisse in der Heimat, auf der Flucht und beim Ankommen in Deutschland.“

(Caritasverband für die Diözese Würzburg, Flüchtlinge und Asylbewerber begleiten und unterstützen, 2015, Seite 6)


Formen der Zusammenarbeit

  • Anmeldegespräch/Aufnahmegespräch

Die Eltern, die sich für die Anmeldung ihres/r Kind/er in Heilig Geist entscheiden, werden zu    einer Besichtigung und einem Aufnahmegespräch eingeladen. Dieses dient einem ersten gegenseitigen Kennenlernen – bei Kindern mit Migrationshintergrund kann  ein Austausch über Kultur und Sprache erfolgen

Nach Klärung der Formalitäten und Abschluss eines Bildungs- und Betreuungsvertrages heißen wir sie herzlich bei uns in der Einrichtung willkommen.

Eine Besonderheit unserem Alltag ist, das Familien und Kinder aus der benachbarten Gemeinschaftsunterkunft einfach da sind bzw. gehen, meist unverhofft und ohne Vorankündigung. Wir begrüßen diese in unserer Gemeinschaft.  Die Vergabe von offenen Plätzen erfolgt in beiden Fällen für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund nach den gleichen  Grundsätzen.

  • Elterngespräche einmal jährlich fest und nach Bedarf
  • Kommunikationskultur wird gepflegt: „Tür – und Angelgespräche“
  • Mehrsprachige Elternabende und Informationen
  • Nachmittage zum kulturellen Austausch
  • Gemeinsame Aktionen zu verschiedenen Themen z.B. Naturwissenschaftsbasar, Muttertagsfeier, Zirkus
  • Feste gemeinsam feiern im Jahreskreis unter Berücksichtigung verschiedener Kulturen
  • Wechselnde „sprechende Wände“ + Elterninformation im Eingangsbereich
  • Engagement der Eltern: Hospitation der Eltern und projektbegleitende Mitwirkung
  • Jährliche Elternbefragungen zur Zufriedenheit, Wünschen/Anregungen und Öffnungszeiten
  • Elternbeirat als offizielles Gremium: Wahl beim ersten Elternabend, regelmäßige Sitzungen, Protokoll zum Aushang, Aktuelle Besetzung  im Beiblatt.


UNSERE VERNETZUNG UND PARTNERSCHAFTLICHE KOOPERATION MIT ANDEREN EINRICHTUNGEN

Diese Zusammenarbeit mit anderen Institutionen  findet unter Einhaltung des Datenschutzes statt. Die Mitarbeiterinnen halten sich an Ihre Schweigepflicht und geben keine Informationen über das Kind/ die Kinder an Dritte weiter. Damit wird stets Vertraulichkeit garantiert. Mit der Ausnahme einer akuten Kindeswohlgefährdung. Zu diesem Zwecke können die zuständigen Behörden und Dienste auch ohne Einverständnis der Eltern eingeschaltet werden.  Bei der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen müssen die Eltern eine Schweigepflichtsentbindung unterschreiben und so Ihre Genehmigung für den Austausch geben. Dies gilt auch für Ton-, Bild- und Filmaufnahmen als Teil des geschlossenen Betreuungsvertrages.


Ausbildungssituationen, Praktikantenanleitung

  • Praktikanten: Schule, Kinderpflege-, Vor- und Berufspraktikantinnen möglich
  • Praktikantenanleitung von einer Fachkraft mit entsprechender Berufserfahrung: fachliche Anleitung, wöchentliche Reflexionen, Beurteilung, Führung der Praxismappe, vollwertiges Mitglied im Team.
  • Zusammenarbeit mit der Philipp   - Melanchthon Schule: Schüler/innen besuchen uns in der Einrichtung um sich über das Thema: Kinder mit  Migrationshintergrund in Kindergartentageseinrichtungen zu informieren.
  • Es besteht auch weiterhin die Offenheit für die Zusammenarbeit mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg – Studiengang Soziale Arbeit. Studierende informieren sich zum Thema Kinder mit Migrationshintergrund in Kindertageseinrichtungen.


Selbstverständliche Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Fachdiensten

Diese Zusammenarbeit mit den Eltern findet unter Einhaltung des Datenschutzes statt. Die Mitarbeiterinnen halten sich an Ihre Schweigepflicht und geben keine Informationen über das Kind/ die Kinder an Dritte weiter. Damit wird stets Vertraulichkeit garantiert. Mit der Ausnahme einer akuten Kindeswohlgefährdung. Zu diesem Zwecke können die zuständigen Behörden und Dienste auch ohne Einverständnis der Eltern eingeschaltet werden.  Bei der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen müssen die Eltern eine Schweigepflichtsentbindung unterschreiben und so Ihre Genehmigung für den Austausch geben. Dies gilt auch für Ton-, Bild- und Filmaufnahmen als Teil des geschlossenen Betreuungsvertrages.

    • Asyl- und Flüchtlingsberatung in der GU
    • Frühförder- und diagnosezentrum der Uniklinik
    • Kinder- und Jugendärzte, Kinderpsychologen und –psychiater
    • Schule (Vorkurs Deutsch und Kooperation zur Einschulung)
    • Sonderpädagogisches Förderzentrum in der Zellerau mit dem MSD – Mobiler Sonderpädagogischer Dienst
    • Stadt Würzburg (Jugendamt – Fachbereich Jugend und Familie, Amt für Soziales und Familien, Jobcenter, Gesundheitsamt und Allgemeiner Sozialer Dienst ASD)
    • Bezirk von Unterfranken
    • Integrationsfachkraft
    • Caritasverband der Diözese Würzburg


UNSERE MASSNAHMEN ZUR QUALITÄTSSICHERUNG UND QUALITÄTSENTWICKLUNG

Auswertung und Reflexion der pädagogischen Arbeit im Team

  • Regelmäßiger Austausch – wöchentliche Teamsitzung und halbjährliche Planungstage
  • Reflexion
  • Fachliche Kompetenz – Einbringen jeder Mitarbeiterin in das Team
  • Gute Zusammenarbeit und Kommunikationskultur im Team
  • Kritikfähigkeit
  • Flexibilität
  • Fortbildung einzeln und im Team
  • Fachberatung des DiCV


Überprüfung und Fortschreibung der Konzeption

Regelmäßig, Konzeption soll immer die aktuelle Situation bei uns widerspiegeln und aktuell sein.  Stetige Überprüfung im Team. Veränderungen erwünscht, wo nötig, Routine/Eckpunkte sollen bleiben. Weiterentwicklung der Konzeption ist ein diskursiver Prozess.


Fortbildung

  • sinnvoll um uns weiterzuentwickeln
  • Angebote nutzen
  • Einzel- und Teamfortbildungen
  • Fortbildungsetat
  • Fortbildungsplan


Mitarbeiterinnengespräche

  • Einmal jährlich Zielvereinbarungsgespräche
  • Bei Bedarf


Beschwerdemanagement für Kinder und Eltern

  • Bei auftretenden Unstimmigkeiten und Beschwerden können Eltern und Kinder  jederzeit auf alle Mitarbeiterinnen zukommen. Die Gründe für die Beschwerden können von den Kindern oder den Eltern selbst oder für die Kinder formuliert durch die Eltern an das Team herangetragen werden.  ES wird versucht eine einvernehmliche Lösung zu finden. Dies kann sowohl im Einzelgespräch oder in unserem Forum Kreis in Form einer Kinderkonferenz stattfinden. Die Kinder sollen zur Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit erzogen werden.
  • Seitens der Eltern und Kinder bitten wir um eine  offene Kommunikation,  alle Beschwerden werden  ernst genommen und jederzeit in Eltern- oder Einzelgesprächen mit den Kindern diskutiert, das Team wird jederzeit informiert und über Ergebnisse informiert. Nach Ablauf einer kurzen Zeit findet eine weitere  Reflexion statt.
  • Bei Bedarf werden auch der Trägerverein/Vorstand des Caritasverbands Heilig Geist in Würzburg e.V. i und der Träger Diözesancaritasverband Würzburg mit einbezogen.



SCHLUSSWORT

Die Arbeit in unserer Einrichtung steht unter dem Motto „Miteinander Vielfalt (er-)leben. Wir hoffen sehr, dass wir Ihnen mit unserer Konzeption einen Einblick in unsere Vielfalt geben konnten. Für uns stellt sie jeden Tag eine Bereicherung und Herausforderung dar. Wir wünschen uns einen bunten Kindergartenalltag, der sich stets verändert und weiterentwickelt. So soll es auch mit unserer Konzeption geschehen. Wir werden sie stets im Team überprüfen, anpassen, verändern und bunter machen. Vielen Dank für Ihr Interesse.


LITERATURVERZEICHNIS

·        Carl Link, Kommentare, Kindertagesbetreuung in Bayern mit AVBayKiBiG, 2005, Wolters Kluwer

·        Verband Katholischer Tageseinrichtungen – Bundesverband, Vielfalt bereichert – Interkulturelles Engagement katholischer Tageseinrichtung für Kinder, 1999

·        Michaela Ulich u.a., Die Welt trifft sich im Kindergarten, 2012, Cornelsen

·        Tony Booth u.a., Index für Inklusion, 2014, Gewerkschaft für Erziehung

·        Elke Schlösser, Zusammenarbeit mit Eltern – interkulturell, 2012, Ökotopia

·        Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen, Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung, 2012, Cornelsen

·        Diözese Würzburg, Flüchtlinge und Asylbewerber begleiten und unterstützen, 2. Auflage 2015


IMPRESSUM

Kontakt:

Kindergarten Hl. Geist

Pfaffenbergstraße 3

97080 Würzburg


Telefon 0931/97256

E-Mail: kiga.heiliggeist@gmail.com


Die Konzeption liegt in der Einrichtung aus und kann jederzeit eingesehen werden. Außerdem finden Sie sie auf unserer Homepage.


Angaben gemäß §5 TMG:

Caritasverein Heilig Geist in Würzburg e.V.

Pfaffenbergstraße 3

97080 Würzburg


Vertreten durch:

Rainer Rückel (1.Vorstand)

Dieter Schäffner (2. Vorstand)


Registereintrag:

Eingetragen im Vereinsregister Würzburg, Registernummer VR 1489


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1.Auflage, 2015